„Schweinegrippe“ – Info eines Experten

Informationen aus erster Hand
Heute hatte ich ein längeres Gespräch mit einem Klinikchefarzt und Infektiologen. Über was wohl, natürlich DIE Sau, die momentan durch jedes Dorf und jedes Blog getrieben wird: die „Schweinegrippe“

Ich wollte seinen Impfstatus wissen:
1. Schweinegrippe: nicht geimpft
2. Saisonale Influenza: noch nicht geimpft

zu 1.: „Schweinegrippe“
Der Chefarzt ist unsicher bezüglich des völlig neuartigen Verstärkerzusatzes zu Pandremix(R). Die Hersteller fürchteten, dass in der Kürze der zur Verfügung stehenden Entwicklungszeit nicht genug Antigen-Material auf den Hühnereiweißkulturen wachsen würde. Deshalb kommt Pandremix mit einer ungewöhnlich niedrigen Antigenmenge aus, was aber nur durch den neuen Verstärkerzusatz möglich ist, der bisher in dieser Form NIE in einem anderen Impfstoff verwendet wurde.
Die einzige Anwendungsstudie des Impfstoffes sei wohl an einer etwas seltsam selektierten Personengruppe erfolgt (wer lässt sich schon für 1 Dollar Honorar zum Versuchskaninchen machen). Das Nebenwirkungspotential des Verstärkers ist also ziemlich unklar, weshalb der Infektiologe momentan nicht vorbehaltlos zur Massenimpfung völlig Gesunder aufruft.

Celvapan(R) (der Impfstoff der Soldaten und der Bundesregierung) sei ihm auch nicht ganz geheuer, da auf grünen Meerkatzen gezüchtet. Bei Meerkatzen müsse er immer an AIDS denken.

zu 2.: Saisonale Influenza
Mein „Interviewpartner“ empfiehlt die saisonale Influenza-Impfung erst so gegen Anfang Dezember. Dann wäre der Immunschutz zur Hochsaison der Influenza (erfahrungsgemäß Januar-Februar) optimal.

Ich war beruhigt über die sachlichen und einleuchtenden Auskünfte. Momentan werde ich mich eher  nicht impfen lassen gegen die neue Influenza. Und meinen MS-Patienten werde ich zumindest nicht aktiv zuraten.

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„Schweinegrippe“ oder Kein Schwein kenn sich aus

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Mein Mauerfall am 09.11.1989 – bitte mitmachen!!!

Könnt Ihr Euch noch genau erinnern, was Ihr am 09.11.1989 gemacht habt, als die Meldung von der Öffnung der Mauer kam???

Wie so viele weiß auch ich noch ganz genau, was ich gemacht habe, als ich vom Mauerfall erfuhr:

ich, 22 Medizinstudent, lernte gerade Pathologie (Leberzirrhose) und hatte Schichtdienst als Sicherheitswachmann in einer Bank. Ja, auch so kann man lernend Geld verdienen. Es waren damals knapp 10 DM die Stunde, aber dafür konnte man nebenbei Lernen, Lesen und eben auch Radio hören.

Und da kam dann diese Meldung von der Öffnung der Mauer. Offen gesagt war mir damals die Bedeutung gar nicht bewußt und dennoch seh ich noch den Raum vor mir, in dem ich damals über dem Patho-Buch saß.

An eine echte Wiedervereinigung hatte doch damals eh niemand geglaubt. Deshalb hatte ich mich auch nicht sinnlos besoffen an diesem Abend – war ja eh im Dienst und bei all dem Wissen über die Leberzirrhose …

So, nun seid Ihr dran!!! Was habt Ihr gemacht am 09.11.0989, so es Euch damals schon gab?

„Schweingrippe“ oder kein Schwein kennt sich aus

Ach es ist ein Trauerspiel. 
Wie aus den Kommentaren zum letzten Artikel zu ersehen ist, kennt man sich langsam nicht mal mehr aus, wer wann welche Pandemie-Definition aufgeweicht oder verändert hat.
Meine letzte Patientin gerade eben in der Praxis ist eine MS-Patientin, die natürlich auch wissen wollte, ob ich ihr zur Impfung gegen die neue Influenza rate. Ich tat es momentan definitiv nicht, weil zu viele Fragezeichen allüberall sind und man mit Impfungen gerade bei Autoimmunerkrankungen tendentiell vorsichtig sein sollte. Die Patientin berichtete dann von einem anderen Neurologen, der vergangene Woche eine Leidensgenossen (also auch MS-Patientin) dringend dazu überreden wollte, sich gegen die „Schweinegrippe“ impfen zu lassen.

Dieses Chaos ist momentan schwer erträglich.

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„Schweinegrippe“ – Impfung – ein Gebet

Topthema
Es ist ja jetzt total modern über die Schweinegrippe herumzuschwallen und zu labern. Mittlerweile lassen sich auch in Blogs massenweise Menschen zu diesem Thema aus, die von Medizin im Allgemeinen und von Infektionskrankheiten und Epidemiologie im Speziellen so wenig Ahnung haben, wie ich von der Reparatur eines Raumschiffs oder der Entwicklung von Tsunami-Frühwarnsystemen.
Ich würde es aber nie wagen, mich über Tsunami-Frühwarnsysteme lustig zu machen, nur weil im letzten Jahr wirkich wenige Menschen an einem Tsunami gestorben sind. Ich weiß der Vergleich hinkt.

Traumstoff für Verschwörungstheorien
Momentan ist es aber total hype Verschwörungstheorien zu spinnen über die böse Pharma-Industrie, „lächerliche“ 9 Neue-Influenza-Tote in Deutschland und das böse Quecksilber in Pandremix. Alle finden sich ganz toll darin, erkannt zu haben, wie sie hier verarscht werden sollen und brüsten sich, dass sie sich sicher nicht in die Liste der Impfpanik-Verarschten einreihen werden.

Ich will jetzt gar nix Medizinisches dazu sagen, da ich mich selbst als Arzt (Neurologe) nicht wirklich kompetent genug fühle, für oder gegen diese Impfung zu votieren.

Ich merke nur, wie mir langsam zunehmend unwohl wird bei diesem Anti-Impf-Hype. Vor wenigen Tagen war ich in einer jener Städte, die noch vor einigen Jahrhunderten von einer grausamen Pest-Seuche heimgesucht wurden. Dort stehen viele Denkmäler als Dankbarkeit dafür, das Leid überstanden zu haben. Wir leben Gott-sei-Dank in einer Zeit, in der viele Infektionskrankheiten dank Hygiene und Antibiotikatherapie (ja!!! Antibiotika!!!), aber auch Impfungen (s. Pocken, Tetanus, Polio, …) ihren Schrecken für uns verloren haben oder gar in Vergessenheit geraten sind.

Was, wenn es wirklich knallt?
Ich wünsche mir so sehr, dass diese Pandemie der neuen Influenza – und eine Pandemie ist es bereits, auch wenn es Gott-sei-Dank noch wenige Tote gibt bisher – milde an uns vorübergeht und die Impfung nicht wirklich nötig wäre. Aber ich kann es nicht nachvollziehen, warum momentan so viele damit Punkte sammeln wollen, darüber her zu ziehen, wie doof diese Impfkampagne sei und dass alles eben nur ein Marketingtrick des Impfstoffherstellers sei.

Ich hoffe, dass den Verfassern solcher Pamphlete nicht irgendwann mal ihr eigenes Wort zum Verhängnis wird, nämlich dann, wenn plötzlich hunderte, vielleicht auch tausende an dieser neuen Grippevariante dahingerafft werden. Dann hat sich jeder einzelne, der jetzt neunmalklug die Impfung verdammt und in den Dreck zieht mit schuldig gemacht.

Dies soll kein Aufruf zur Impfung sein. Noch bin ich selbst nicht mal geimpft. Ich möchte nur zur Besonnenheit, auch in dieser Richtung raten und zum Nachdenken anregen.

Möge dieser Kelch an uns vorübergehen. Man möge mir dieses kleine Gebet nachsehen.

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Witz der Woche ODER Lobby-Neid unter Lobbyisten

Hier bin ich nun wieder und danke allen, die mich erwartet haben. Vor allem danke ich Hermione und SpecialAgentGibbs für die schönen Willkommen-zurück-Grüße.

Nach einer Woche Auszeit muss man sich was Lustiges suchen. Hier also mein

Witz-der-Woche Fundstück

 

Prof. Dr. Karl Lauterbach,  SPD, den der Stern als einen der „profiliertesten Gesundheitspolitiker Deutschlands“ bezeichnet am 27.10.09 in einem Stern-Interview:
“ … Fakt ist: Die Liberalen haben sich ihre Positionspapiere zur Gesundheitspolitik in den vergangenen Jahren von Lobbygruppen schreiben lassen. …“ (Zitat-Ende)

Aha.

Na dann sollten wir uns doch mal das „Profil“ des Experten mal genauer ansehen:
da finden sich neben seiner Lehrtätigkeit eine ganze Menge äußerst lukrativer Pöstchen vor allem für Krankenkassen und einen Privatklinik-Großkonzern, nämlich die Rhönkliniken:

„Mitglied des Aufsichtsrates der Rhön-Kliniken“

…und bei den „veröffentlichungspflichtigen Angaben“:

„…AOK Bayern, München, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, März 2006, Stufe 3 AOK Rheinland, Düsseldorf, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, Februar 2006, Stufe 3 Barmer Ersatzkasse, Wuppertal, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, März 2006, Stufe3 Klinikum Bremen-Mitte gGmbH, Bremen, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, November 2005, Stufe 3 Zeno Veranstaltungen GmbH, Heidelberg, Vortrag, Dezember 2005, Stufe 1″

[Zur Erklärung: die Stufe 3 bedeutet über 7000€ (unklar ob das dann monatlich oder jährlich bezahlt wird).]

Zum Thema Rhön-Klinken kam unlängst bei „Mona-Lisa“ im ZDF ein interessanter Bericht.

Da muss man schon drei Mal hinsehen und sich die Augen reiben:

Da ist ein Politiker, der sich in den letzten Jahren zusätzlich zu seinem stattlichen Abgeordnetengehalt kräftig für seine “wissenschaftliche Beratung“ von einem Klinikkonzern und verschiedensten Krankenkassen (aus den Beiträgen der Bürger!!!) fürstlich bezahlen ließ.

Dieser Politiker ist nun wohl beleidigt, weil seine Partei die Wahlen verloren hat  und er nun nicht mehr so lukrativ sein wird für die zahlende Lobby.

Und was macht man dann? Man wirft den Nachfolgern, also nun der FDP mit erhobenem Zeigefinger Lobbyismus vor !!!

Wie war das mit dem Glashaus und den Steinen?

Liebe SPD-Politiker, möchte ich Euch am liebsten zurufen, habt Ihr denn immer noch  nicht verstanden, dass ihr bei den Wahlen unter anderem deshalb so „abgewatscht“ wurdet, weil mittlerweile auch der letzte der „Arbeiterklasse“ verstanden hat, dass es Euch genauso wie allen anderen nur noch um Pöstchen und Lobbyismus (und sei es für Großkonzerne) geht und nicht mehr um den kleinen Mann auf der Straße?

Sorry, ist wohl doch nicht mehr so lustig geworden heute.

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Eine Auszeit ODER staccando la spina

Dieser Blog ist bis 05.11.09 ohne Autor

ROMA

 

Meine TOP 10 der Suchbegriffe zum 100. Artikel

Zum 100. Post meines Blogs darf ich heut mal ganz schmerzfrei und kritiklos machen, was viele machen: mehr oder weniger originelle Suchanfragen, die auf meinen Blog führten auflisten.

Hier also meine Favoriten:

„lüge als mitteel zur verdummung“  – scheinbar schon zu oft belogen worden

„stimmungsbarometer basteln“  – tja das wär mal was – könnte man gleich an die Praxistür hängen, damit jeder weiß, wie der Chef drauf ist

„grippeimpfung lukrativ arzt“ – na 5€ erwartet meine Autowerkstätte heute eigentlich schon als Trinkgeld

wie oft melkt dich deine ab“ – als geschiedener Mann kein Kommentar meinerseits

„Praxisgebühr 12€“  -  aktuell sind es 10€ und die bekommen nicht die Praxen sondern die Krankenkassen

„gibt es noch soziale gerechtigkeit“  -  gab es noch nie

Nach 100 Artikeln, knapp 14 000 Seitenaufrufen und über 400 Kommentaren nochmals herzliches Dankeschön an alle aktiven und passiven Leser und nochmals mein Hinweis auf die aktuelle Umfrage zum Thema Praxisgebühr. Ich werde das Ergebnis erst nach mindestens 100 Antworten auswerten und kommentieren.

So, nun werde ich mich für eine Woche komplett aus der Blog-Welt zurückziehen (mal sehen, ob es mir gelingt). Nach 4-Monaten Dauer-Bloggen muss ich mir das auch aus gesundheitlichen Gründen gönnen. Habe ja noch zwei Nächte Nachtdienst vor mir (die letzten von 7) und dann bin ich einfach leer. Hoffentlich bis bald in alter Frische.

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Arztbewertungsportale – keine einfache Frage

Momentan tobt wieder die Diskussion um Arztbewertungsportale im Internet. Ich stehe dem ganzen äußerst kritisch gegenüber, da ich in meinem Leben erfahrungsgemäß immer dann vermeintliche Kunstfehlervorwürfe bekam, wenn es sicher nicht mein Verschulden war. Andererseits hat meine wirklichen Behandlungsfehler – und die habe ich, wie jeder andere auch gemacht – nie wirklich jemand bemerkt.

Einen besonders harten Fall aus der Klinik werde ich nie vergessen:

Ein 18-jähriger Junge verbringt eine Partynacht mit Freunden. Weil er getrunken hat, lässt er sich von Freunden nach Hause bringen. Etwa 500m vom Wohnhaus seiner Eltern entfernt lässt er sich absetzen, weil er, wie er sagt, noch etwas „Ausdampfen“ will. Er kommt nach Hause und legt sich rasch ins Bett. Am nächsten Morgen beklagt der junge Mann Übelkeit und Unwohlsein. Die besorgte Mutter, die, wie der Junge selbst, die Beschwerden auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückführte, macht  bringt dem Jungen einen Tee ans Bett.

Zwei Stunden später finden ihn die Eltern nicht erweckbar im Bett vor.

Per Notarzt wird der Patient sofort intubiert und beatmet in unsere Klinik verbracht.

Noch in der Notaufnahme werden Zeichen der Hirnstammschädigung diagnostiziert. Die sofort durchgeführte Diagnostik beweist den vermuteten Verschluss der Schädelbasishauptschlagader durch ein Blutgerinnsel (Basilaristhrombose).

Der Patient wird sofort mit dem Hubschrauber in die Uniklinik geflogen, wo umgehend versucht wird, das tödliche Gerinnsel lokal aufzulösen. 

Obwohl dies gelingt, verstirbt der Patient wenige Stunden später an den Folgen des schweren Schlaganfalls.

Die Ursache des Schlaganfalls ergab sich bei der Obudktion: der Junge war auf den Weg vom Auto der Kumpels nach Hause wohl mindestens einmal gestürzt und hatte sich dabei ein HWS-Trauma zugezogen. Dort kam es dann zu einer Verletzung der Wirbelarterie (Dissektion), aus der sich dann das Gerinnsel löste, das die Schädelbasisarterie verschloss.

Ein extrem tragischer Fall, für die Angehörigen und Freund des Opfers unfassbar.

Noch Wochen später wurde ich von Bekannten am Ort darauf angesprochen. „Bei Euch ist doch das mit dem vermurksten Jungen passiert, oder? Das ist ja mal wieder typisch für dieses Krankenhaus, etc. …“

Die Angehörigen machten uns keine Vorwürfe, da ihnen ja genau erklärt wurde, was passiert war. Aber was sollte ich den Leuten draussen erzählen. Ich durfte ja nicht mal erzählen, dass ich den Patienten in der Notaufnahme mitversorgt habe. Denn schon das wäre ein Verstoß gegen die ärztliche Schweigpflicht. 

Man muss die Vorwürfe und Verleumdungen hinnehmen, weil man die Gegendarstellung ohne Verletzung der Schweigepflicht nicht geben kann.  Und genau das ist auch ein Grundproblem dieser Bewertungsportale. 

Nachtrag zum Notfall ODER Ich hab ja nur telefoniert

Kleiner Nachtrag zum „Notfall“ vom Freitag - ihr wisst schon der Sohn, dessen Vater gut 12 Stunden am Verbluten war nach einer Heparinspritze.

Der Sohn brachte doch tatsächlich anständigerweise die Versichertenkarte, wollte dann aber nicht die 10€-Notdienstgebühr bezahlen. „Ich hab doch bloß angerufen“, war sein Argument. Meine Assistentin war so verunsichert, dass sie nicht darauf bestand die 10€ einzufordern.

Zur Erklärung: Die 10€ bekomme nicht ich, sondern die werden von der KV einbehalten. Das bedeutet aber ohne diese 10€ habe ich bei dem Telefonat für den fachlichen Rat und  die Ruhestörung so gut wie nichts verdient.

Warum glauben immer alle, beim Arzt soll alles umsonst sein und wenn sie einen Anwalt anrufen oder ihr Auto zur Werkstatt bringen zahlen sie ohne mit der Wimper zu zucken hunderte von Euro? Für diese Praxisgebühr, die für uns nur einen riesen Verwaltungsaufwand bedeutet (jetzt dürfen wir wieder dem Sohn bzw. den 10€ hinterher laufen) können die Ärzte übrigens ebensowenig, wie die Patienten.  Sie soll jetzt in dieser Form abgeschafft werden. Es soll dann ein Zuzahlungsmodell pro Arztbesuch, aber angeblich ohne Bürokratie in der Praxis eingeführt werden.

s. auch hierzu meine aktuelle Umfrage

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Philipp Rösler neuer Gesundheitsminister

Nun ist es also raus:

Nachfolger von Ulla Schmidt wird der FDP-Politiker und Arzt Philipp Rösler, aktuell noch Wirtschaftsminister in Niedersachsen. Staatssekretär im Bundesgesundheits-ministerium wird der bisherige gesundheitspolitische Sprecher der FDP Daniel Bahr.
Während Rösler für mich noch ein unbeschriebenes Blatt ist, habe ich Bahr vor wenigen Monaten auf einer FDP-Veranstaltung persönlich kennengelernt. Ich habe in den letzten 12 Monaten, in denen ich mich allein schon aus existentiellen Gründen mit der Gesundheitspolitik dieses Landes intensiv beschäftige, keinen Politiker kennengelernt, der sich besser und intensiver in die Materie eingearbeitet hat, als Daniel Bahr.

Ich beglückwünsche beide neuen Amtsträger und wünsche ihnen, vor allem mit Blick auf das gesundheitliche Wohl der Bevölkerung dieses Landes eine glückliche Hand und gutes Gelingen.

Die Unterstützung der Basis-Ärzte - zu denen auch ich mich zähle – werden sie haben. Die „Mauschel“-Ärzte, die ihre Schäfchen in jüngster Vergangenheit durch seltsame Deals ins Trockene zu bringen suchten, werden dagegen um ihre Pfründe fürchten.

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I survived Ulla !!! Yeah