Service-Wüste Deutschland – oder Warten auf die Telekom


Tja, heute saß meine Frau von 13 Uhr bis gerade eben zu Hause fest. Die Telekom hatte sich angemeldet um den Blitzschaden an unserer Telefonleitung zu reparieren. Da man natürlich bei der Telekom nicht soooo genau angeben kann, wann man kommt, geben die immer ein Zeitfenster von 4 Stunden an. Also zwischen 13 und 17 Uhr rechneten wir mit der Erlösung. Es wurde uns auch fest zugesagt, dass der Techniker eine Stunde vorher anruft und sich ankündigt.

Aber denkste.  Als bis 16:30 sich immer noch keiner meldete, rief ich das erste Mal bei der Störungs-Hotline an. Und dann noch 3 Mal. Jedes Mal wurde mir versichert, dass ich zurückgerufen werden würde und der Techniker heute bestimmt noch käme.

Bei meinem letzten Anruf, kurz nach halb acht, erfuhr ich dann, dass es ja praktisch schon 20 Uhr sei und jetzt sicher keiner mehr käme. Als ich dann meinen Dampf ablassen wollte, gab der Hotliner sich unschuldig, weil er ja nur am Telefon sitze und ja nicht wissen könne, ob der Techniker nicht einen Herzinfarkt gehabt habe. Ehrlich, Herzinfarkt hat er gesagt. Der nächste „Termin“ ist erst wieder am 14.07. frei. Wir bleiben nicht zu Hause.

Hoffentlich ist der nächste Techniker robuster oder bekommt wenigstens keinen Herzinfarkt, sondern einen Schlaganfall, da kenn ich mich gut mit aus.

So ein Saftladen. Nun also noch fünf Tage ab vom Schuß. Es ist jetzt 20 Uhr und mein Job hier in der Praxis ist eh noch nicht fertig. Diktieren ist angesagt, Gutachten und die Arztbriefe für die Hausärzte. Als Facharzt muss man ja immer fein berichten.

Bis hoffentlich bald und sorry, aber ich bin immer noch blitzgeschädigt.

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24 responses to this post.

  1. Posted by gesundheitsexpertin on 9. Juli 2009 at 8:18 pm

    JA!!!!! Und nachdem die TC mich 6 Monate ohne Festnetzanschluss ließ und die „netten“ Hotliner dann auch noch pampig wurden, ich einen Rechtsstreit hatte und am Ende selbst fast besagten Infarkt, beschloss ich, sogar die Kabel der Gesellschaft zu boykottieren, um auch ja NIE wieder mit denen in Kontakt treten zu müssen. Kabel Deutschland bietet sich da an, bis jetzt zu meiner vollen Zufriedenheit:-)

    Antwort

  2. Ich teile derartige Erfahrungen auch. Zig Menschen werden von diesem Unternehmen damit beauftragt die Kunden nach ihrer Zufriedenheit zu befragen, Telefonterror vom Feinsten. Service kriegen sie nicht auf die Reihe. Die Struktur der Telecom ist undurchschaubar… naja..wenn Qualitätsmanagement wichtiger ist wie die Qualität an sich muss uns nix wundern.

    Antwort

  3. Posted by Benedicta on 10. Juli 2009 at 3:04 pm

    Hmm… immerhin *macht* die Telekom noch Hausbesuche. 😉
    Auch beim Arzt muss man ja damit rechnen, wegen Notfällen (oder der allgemeinen Unorganisiertheit der Praxis) mal länger zu warten… und auch da ist es nicht unbedingt gegeben, dass das Praxispersonal den wartenden Patienten vorher (oder überhaupt) Auskunft gibt, geschweige denn dass der Termin telefonisch abgesagt wird weil der Arzt mit dringenderen Fällen ausgelastet ist.

    Bei den Unwettern kann es ja durchaus auch sein, dass a) der Blitz noch öfter getroffen hat und da sind dann z.B. öffentliche Gebäude einfach wichtiger als Privathaushalte und b) können auch zentrale Leitungen betroffen sein die logischerweise zuerst gerichtet werden müssen (und die natürlich die Kapazität der verfügbaren Techniker auslasten).
    Staus und sonstige Verkehrshindernisse können den Zeitplan dann noch zusätzlich durcheinanderbringen.

    Patienten sollen selbstverständlich Geduld haben und wissen, dass der Arzt u.U. wichtigere Fälle vorziehen muss – aber im technischen Bereich muss natürlich *meins* direkt und unverzüglich gerichtet werden? Neee, für sone Denke hab ich kein Verständnis. Techniker können genausowenig Zeit herzaubern wie Ärzte – und sie werden um einiges schlechter bezahlt (auch bei den Telekomikern greifen die Manager die Kohle ab und nicht die kleinen Techniker. DIE kriegen nur den Zorn der Kunden!).

    Und überhaupt: warum gibts bei Ihnen eigentlich weder Blitzableiter noch Überspannungsschutz? So ein bisschen Eigenverantwortung für das Dach überm Kopf sollte doch genauso drin sein wie Eigenverantwortung für die Gesundheit?

    Antwort

    • Posted by Dominik on 10. Juli 2009 at 3:33 pm

      1. Der Techniker hätte kurz anrufen und Bescheid geben können, dass es heute nicht klappt weil [beliebige Ausrede einsetzen]

      2. Vermutlich war gar kein Techniker eingeteilt, weil sonst Punkt 1 in aller Regel greift – typisch TK

      3. Welcher normale Mensch hat einen Überspannungsschutz für die _Telefonleitung_? Da bringt ein Blitzableiter auch herzlich wenig.

      Antwort

    • Posted by drgeldgier on 12. Juli 2009 at 11:11 am

      Liebe Benedicta,

      1) bitte nochmal genau lesen. Ich habe nicht einen Notfallbesuch der Telekom erwartet, sondern einen Besuch des Technikers zwischen 13 und 17 Uhr angekündigt bekommen!!! KEIN, wirklich KEIN Patient würde es akzeptieren, wenn ich ihm einen Hausbesuch in so einem Zeitfenster ankündigen würde. Aber das allein wär ja nicht so schlimm, sondern:

      es kam ja keiner!!!
      Und keiner hat abgesagt!!!

      Im Gegenteil: ich habe dort drei Mal angerufen und 2x wurde mir versichert, der Techniker käme schon noch und würde zurückrufen. Aber beides ist nicht geschehen, obwohl meine Handy-Nummer bekannt war! Das hat nichts mehr mit überarbeitet etc. zu tun, sondern mit Anstand. Dem Nachbarn ging es übrigens tags zuvor genauso, der hat darüber in der Lokalpresse sogar einen Artikel veröffentlicht.

      Jeder Patient würde sofort den Arzt wechseln. Aber ich bin ja letztlich diesem Telekom-Verein auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.
      Im Übrigen habe ich in meinem Beitrag bewußt den Vergleich mit meinem Beruf vermieden, da für mich ein leidender Patient nicht mit einer verschmorten Telfonanlage vergleichbar ist.

      2)
      Zum Thema Eigenverantwortung: Der beste Blitzableiter hilft nichts, wenn die Stromwelle über die Telefonleitung ins Haus kommt. Auch der Überspannungsschutz an den Steckdosen hilft da nichts, es kam der Blitz ja nicht über die Steckdose oder durch Direkteinschlag ins Haus.
      Und noch ne kleine Nebenbemerkung: ich wohne hier zur Miete! Von dem Luxus einer eigenen Wohnimmobilie bin ich momentan ähnlich weit entfernt, wie vom Mond. Ich weiß ja nicht in welchen Verhältnissen Sie wohnen, aber als Mieter nen Blitzableiter zu installieren…

      Antwort

  4. Posted by specialagentgibbs on 10. Juli 2009 at 9:44 pm

    Meiner Meinung nach ist der Einwand von „Benedicta“ durchaus berechtigt. Allerdings finde ich, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden.

    Antwort

    • Posted by Benedicta on 10. Juli 2009 at 10:37 pm

      Ja, das mit den Äpfeln und Birnen stimmt schon – da wird nämlich gewaltig mit zweierlei Maß gemessen: die armen Ärzte, an denen gespart und gespart und gespart wird auf der einen Seite, und die anderen, denen es ja sooo gut geht und die ja keine Ahnung haben auf der anderen Seite.

      Obwohl ich Verständnis für den Frust der Mediziner habe – ich finde, ein bisschen über-den-Tellerrand-gucken ist nicht zuviel verlangt. Und wenn man die Nase dann mal über den eigenen Suppenspiegel hebt, sieht man:
      – immer mehr Leute, die unterm Existenzminimum leben (bei voller Arbeitsstelle)
      – Tarifverträge, die den Inflationsausgleich durch Mehrarbeit ausgleichen (und damit letztlich Arbeitsplätze vernichten)
      – Kurzarbeit, Frühpensionierung, Werksschließungen
      – Filialensterben (mit Verlust von -zig Arbeitsstellen)

      Aber klar, allen anderen geht’s ja gut. Nur die armen Ärzte werden gemolken… Nee, is klar.

      Antwort

      • Posted by Special Agent Gibbs on 10. Juli 2009 at 11:16 pm

        Das mit den „Äpfel und Birnen“ bezog sich auf den Vergleich zwischen Ärzten und Technikern in Bezug auf den (Hausbesuch-)Service.
        Was Sie nun anschneiden, ist die Sache als solches, nämlich ob es Ärzten im Vergleich zu anderen (Berufs-)Gruppen wirklich so schlecht geht. Das ist bestimmt nicht der Fall (ich bin selber Student und weiß daher, wie es ist, mit wenig Geld auskommen zu müssen), allerdings werden Ärzte im Vergleich zu anderen und den von Ihnen angesprochenene Missständen immer als „Besserverdiener“ dargestellt, die nichts zu meckern haben.

        Antwort

      • Posted by Benedicta on 11. Juli 2009 at 12:51 am

        Ich hab schon verstanden, was Sie mit Äpfeln und Birnen meinten – und ich hab das bewusst anders interpretiert. Das Grundverhalten, nämlich mangelnde Wertschätzung gegenüber der Arbeit eines Anderen, ist nämlich identisch.

        Ich hab in den letzten Tagen auf so vielen Med-Blogs immer ähnliche Dinge gelesen:
        – Niemand lobt mich
        – Keine Anerkennung
        – Nur Gemecker, von Patienten und Kollegen
        – Immer mehr Einschränkungen, immer mehr Zeitdruck, immer weniger Chance, den eigenen Beruf gut zu machen
        und mehr im gleichen Tenor.
        Und – ich finde, dass diese Klagen berechtigt sind!

        Aber: genau DAS dann jemand anderem anzutun – das ist nicht richtig. Schon gar nicht in der Haltung „aber meins ist wichtiger als seins“.
        Wenn ich etwas ändern will, muss ich bei MIR anfangen.
        Und das heißt,
        – dass ich ZUERST anderen die Wertschätzung entgegen bringe, die ich gerne auch zurück bekäme.
        – dass ich das ändere, was ich selbst ändern kann, statt immer auf Intervention von außen zu hoffen – die wird eh nicht kommen. Die Hoffnung, dass die Politiker schlau werden hab ich aufgegeben. Aber im Kleinen kann man oft einiges bewegen, und im Mittleren (z.B. über Berufsverbände) auch.

        Nur meckern und nix tun – neee. Das ist nicht meins.
        (Und ja, ich mach genau das was ich oben schrieb – in meinem Beruf. Verhalte MICH so, wie ich das gerne auch von den Kollegen hätte, kläre auf, und engagiere mich wo es geht in den Kollegialgremien. Und ich versuche, anderen die Wertschätzung entgegenzubringen die ich gerne hätte. Egal, ob das nun Studenten, Ärzte, Handwerker oder Nachbarn sind. Und: es funktioniert! Damit ändere ich zwar nicht die Welt, aber meine Umwelt – jeden Tag ein bisschen mehr.)

        Antwort

      • Posted by drgeldgier on 12. Juli 2009 at 11:18 am

        Kleiner Auszug des Medizintechnik-EDV-Lieferanten der letzten Tage:

        Anfahrt: 240€
        Technikerstunde 117€ (netto) = 139€ brutto
        Gesamtrechnung für 2,5 Stunden Arbeit: 598 € !!!

        Ich bekomme für einen Hausbesuch im Altenheim, der auch mal ne halbe Stunde dauern kann (mit An- und Abfahrt sowieso) zwischen 15 und 45 €. Wenn ich im betreffenden Quartal schon einmal dort war: 0.00€ für JEDEN weiteren Besuch !!!

        soviel zum Tellerrand.
        Nochmal: Sie können natürlich auch Ärzte mit anderen Berufen vergleichen, aber wenn man vergleicht, sollte man schon einen Beruf aussuchen, der neben Abitur und 6-7 Jahren Studium, anschließend noch 5-6 Jahre Facharztausbildung voraussetzt. Da werden Sie keinen finden.

        Aber wenn man natürlich mit dem Baumwollspinner in Nicaragua vergleicht, dann sind wir Ärzte wirklich unverschämt im Jammern.

        Antwort

  5. ich kann schon verstehen, was @benedicta meint: in den Augen vor allem der „besser verdienenden/ akademischen“ Normalbevölkerung erscheint unser ständiges Gejammere unverständlich und egozentrisch bis arrogant. Ich sage hier aber bewußt „erscheint“, denn tatsächlich wird hier – beim Einkommen – immer wieder Umsatz der Praxis mit Bruttoeinkommen eines Angestellten verwechselt! Tatsächlich ist – siehe auch meinen Kommentar unter „Hätt’st was gescheids glernt“ – die Einkommenssituation, d.h. was man wrklich im Geldbeutel hat, deutlich anders als in der Örffentlichkeit immer dargestellt!
    Außerdem – und das wurmt wohl am meisten – sehen sich die Ärzte (zumindest subjektiv – und ich rede hier natürlich nicht von den unrühmlichen Ausnahmen!) in einer wesentlich höheren ständigen Verantwortung und Präsenz als „normale“ Berufe, da sie sich mit dem Leben, der Gesundheit ( = dem Allerwichtigsten überhaupt) befassen und dafür auch Verantwortung übernehmen. Wenn man dann mit einem „einfachen Techniker“ (ohne diesen Leuten oder irgendwelchen Anderen tatsächlich zu nahe treten zu wollen oder deren Leistung gering zu erachten – im Gegenteil, wir brauchen sie ja, darum geht’s ja hier) verglichen wird, dann fragt man sich wirklich, ob man was „gscheits gelernt hat“.
    Wenn aber gerade Ärzte einen bessern Service – hier der TK – anmahnen, dann hat das nichts mit Anspruchsdenken zu tun, sondern wir fühlen uns diesbezüglich – weil wir selbst (zumindest in der überwiegenden Mehrzahl) diesen Service liefern müssen und auch liefern – eher berechtigt, solche Forderungen zu erheben. Tatsächlich sollte aber keine Konsument eine derartige Rücksichtslosigkeit eines ehemaligen Staats- und immer noch weitgehend Monopol-Betriebs dulden! Und damit sind selbstverständlich nicht die schlecht bezahlten Servictechniker gemeint (auch wenn sie leider die Ansprechpartner sind) sondern die „hohen Herrn“ deren rücksichtslose Geldgier und Gewinnstreben zu der Personalverknappung geführt hat!

    Antwort

    • Posted by Benedicta on 13. Juli 2009 at 11:41 am

      Ich hab das Argument der falschen Berechnung/Darstellung schon öfter gelesen – auch bei dir, Landarsch. Was ich *nicht* gelesen habe, sind konkrete Zahlen. Und erst mit echten Zahlen kann ich die tatsächliche Gehaltssituation einschätzen. SO sehe ich nur, dass das subjektive Gehalt von Ärzten zu niedrig ist.

      Zum Thema längere Ausbildung der Ärzte:
      Jeder promovierte Naturwissenschaftler und Ingenieur hat ebenfalls 6 Jahre Studium und 6 Jahre Promotion (Promotion in technischen Fächern: volle Arbeitsleistung auf halber BAT2a-Stelle).

      Zum Thema Verantwortung:
      Ein Ingenieur trägt die genauso wie ein Arzt. Der Arzt hat direkteren Kontakt zu seinen Schützlingen – dafür kann er aber i.d.R. nur einen auf einmal abmurksen, während ein Fehler eines Ingenieurs z.B. in der Konstruktion eines Kernkraftwerks mit einem Schlag Millionen Menschen vernichtet. Natürlich ist das ein Worst-Case-Szenario – derart krasse Fehlerszenarien werden in technischen Fächern meist durch ein geschichtetes Sicherheitssystem abgefangen. Trotzdem kommen sie immer wieder vor… aktuell: Vattenfall, schon was länger her: das Stellwerksproblem, wo zwei Züge aufeinander aufgefahren sind weil der Streckenabschnitt fälschlich freigegeben war.

      Zum Thema „Dulden der Telekom“:
      man ist einem Telekommunikationsanbieter genauso viel oder wenig ausgeliefert wie einem Arzt. Es gibt inzwischen eine Reihe Alternativen (auch kabellose) zu vernünftigen Preisen.

      Zum Thema Sachkritik in der Medizin:
      ALLE Sachargumente zum Arbeitsverhältnis kann ich nachvollziehen – mangelnde Anerkennung, schlechte Arbeitszeiten, hierarchische Systeme undundund. Das hab ich auch schon mehrfach geschrieben.
      Was ich *nicht* nachvollziehen kann, sind die Aussagen zu den Gehältern – und zwar einfach, weil *meine* Daten das nicht stützen. Allerdings kann ich eben nur auf Statistiken und Schätzungen zugreifen, konkrete Aussagen insbesondere von Ärzten sind nicht zu kriegen.
      Und was mich ebenso irritiert ist, dass ich als Nicht-Mediziner irgendwie den Eindruck gewinne, dass die Mediziner gar nichts ändern wollen. IRGENDWER in dem System scheint also ganz gut damit zu leben – wenn es allen damit schlecht ging, hätte man doch inzwischen mal intern was ändern können?

      Und noch eine allgemeine Aussage:
      Ich bin kein Freund von astronomischen Spitzengehältern – auch nicht in meinem eigenen Fach. Und ich bin froh, dass sich das in meiner Branche langsam ein bisschen normalisiert.

      Mal auf den Punkt gebracht: Ich bin bereit, eine Umstrukturierung des medizinischen Systems zu unterstützen. Ich bin aber nicht bereit, das derzeitige System beizubehalten und nur mit mehr Gehalt „zu vergolden“ – davon hat nämlich langfristig niemand was.

      Antwort

      • Posted by drgeldgier on 13. Juli 2009 at 12:20 pm

        Hallo Benedicta,
        als Selbständiger gibt es kein tatsächliches Gehalt, da die Einnahmen und Ausgaben extremen Schwankungen unterworfen sind, sämtliche Sozialausgaben selbst und ohne Arbeitgeberzuschuss zu tragen sind und meist auch ein Kredit zu bedienen ist. Die von der Bundesregierung und insbes. Frau Schmidt ständig in Umlauf gebrachten 120 000€ sind also völlig unsachlich, da nie genau daraus hervorgeht, wie das berechnet ist. Zudem ist das ein Durchschnittswert. Also werden hier auch Laborärzte berücksichtigt, die extrem höhere Einkommen erzielen und paradoxerweise auch zu den Gewinnern der aktuelle Reform gehören. Keiner weiß warum.
        Ich kann Dir aber eine konkrete persönliche Zahl nennen, da ich zu Unterhaltszahlungen an meine Ex-Frau verpflichtet bin und da rechnen die Anwälte ja gnadenlos das Nettodurchschnittseinkommen aus: ich hatte in den letzten 3 Jahren ein durchschnittl. Monatsnettoeinkommen von ca. 2800 € – dies bei einer ca. 60-70 Stundenwoche mit vollem unternehmerischen Risiko. Letztes Jahr musste ich mich beispielsweise einer Operation unterziehen. Ich habe das im Praxisurlaub gemacht und davor und danach mit Schmerzen, Schienen, Gips etc. gearbeitet. Jeder Angestellte wäre 6-8 Wochen krank geschrieben worden. Hätte ich meine Praxis diese Zeit zu gemacht, wäre ich pleite gewesen, weil ich in dieser Zeit ca. 30 000€ Unkosten ohne Einnahmen gehabt hätte.
        So und nun habe ich durch den Gesundheitsfonds einen Umsatzeinbruch von 25-30% vor Augen. Bei einem Unkostenanteil von 50% bedeutet dies 50-60% weniger Gewinn. Das würde dann einem Nett von ca. 1500€ pro Monat entsprechen. 1100 € davon zahl ich momentan Unterhalt.
        Ist Dir das konkret genug?

        Antwort

  6. Posted by Benedicta on 13. Juli 2009 at 2:55 pm

    Danke, das ist schonmal eine Hausnummer – und deine Zahlen entsprechen den Werten, die das statistische Bundesamt ermittelt hat (übrigens durch repräsentative Befragung der jeweiligen Verdiener, also nicht auf Basis von Umsatzzahlen).

    Ein Nettoeinkommen von 2800 Euro ist m.E. ziemlich ordentlich – nur wenige kommen da drüber.
    Das Unternehmerische Risiko kann ich als Belastung akzeptieren, allerdings trägt das auch jeder andere Selbständige – und Selbständige in anderen Berufsgruppen erzielen dabei wesentlich geringere Nettoeinkünfte. Mittelständler im Maschinenbaubereich haben auch ordentliche Kosten für Maschinenpark etc., Selbständige im Softwarebereich haben u.U. hohe Kosten für die Rechner und Software (das geht in die Zehntausende und höher) und Zertifizierungen.

    Ich kann verstehen, dass die Kombination aus Arbeitsumfeld und Ertrag Unmut erzeugt. Man kann diese Kombination aber von zwei Seiten knacken – entweder erhöht man die Einkünfte, oder man ändert das Arbeitsumfeld. Ich persönlich bin der Meinung, dass eine Änderung des Arbeitsumfelds (bei gleichem Einkommen) mehr bringt: Mehr Entlastung für die Ärzte, mehr Qualität für die Patienten – mehr Zufriedenheit auf allen Seiten.
    Wie ich schon schrieb – wenn jemand ein vernünftiges Konzept für eine Umstrukturierung des Systems auf den Tisch legt, bin ich dabei. Genau das fehlt aber bisher. Um mal einen polemischen medizinischen Vergleich zu bringen: Wenn ein Übergewichtiger ständig Gelenkprobleme hat, dann kann man natürlich Schmerzmittel geben – oder aber derjenige stellt seine Ernährung um, ändert seine Lebensgewohnheiten von Grund auf und nimmt ab. JEDER ARZT würde hier dringend zur Gewichtsreduktion raten – warum bitteschön wendet man das dann nicht aufs eigene System an?

    Antwort

    • Hallo Benedicta, auch ich bekomme (ich bin angestellt) derzeit ca 2700- 2900 € /Monat, wenn ich mehr als 4 Bereitschaftsdienst mache sind’s mal 3100.-. Damit bekomme ich als „Facharzt für Allgemeinmedizin“ mit fast 60 Jahren und 21 Jahren in der Niederlassung jetzt – inflationsbereinigt – in etwa das selbe Gehalt, das ich als Anfangsassistent mit 32 Jahren im KH hatte !!!!!! Während meiner Selbständigkeit hatte ich sogar noch weniger und obendrein das ganze unternehmerische Risiko (siehe Beitrag von Dr.Geldgier oben) zu tragen! Phasenweise hat meine Arzthelferin mehr verdient als ich !!!! Und das ist mit Sicherheit nicht nur bei mir so gewesen, sondern in vielen kleineren Praxen eher an der Tagesordnung. Denn merke: so viele wie über dem Durchschnitt sind, sind auch darunter!
      Wie Dr. Geldgier sagt, kann man die Einnahmen einer Praxis nicht genau mit dem Gehalt eines Angestellten vergleichen, nicht zuletzt deshalb, weil die Lohnnebenkosten im Selbständigenbereich ja durch die eigene „Risikobereitschaft“ reduziert werden. Wollte man dies dennoch tun, dann lägen die Lohnnebenkosten auch hier bei ~100%, d. h.: Wer 3000.-€ Netto verdient, müsste 6000 € brutto rechnen, dazu die – unterm Strich verlorene – Praxisinvestition (je nach Branche zwischen 100.000 € und 3 Mio € =Radiologen) anteilig auf die Abschreibungszeit + die Praxisbetriebskosten von ~ 50 -90 % des Umsatzes.. Ein „Betriebsgewinn“ darf – im GKV-Bereich nach höchstrichterlicher Rechtssprechung dabei noch gar nicht gewährt werden!
      Das bedeutet dann unterm Strich: 3.000.-€ Netto /Monat entsprechen 36.000/Jahr Netto = 72.000 Brutto = bei 50 % (und das ist allenfalls für eine fast abbezahlte, d.h. alte Hausarzt-Praxis zutreffend) = 142.000 € Umsatz im Jahr + die Investitionskosten. Der durchschnittliche Umsatz liegt aber bei 122.000 €! So, weiter kannst du selbst rechnen!
      Und das bitte für ca. 60 Wochenstunden Arbeit, in der die Weiterbildung noch gar nicht beinhaltet ist! Jetzt brauchen wir von „Wert der Arbeit“ und „Verantwortung“ auch nicht weiterreden

      P.s.: Warum das Ganz so ist und über Veränderungvorschläge sollten wir uns unter einem eigenen Punkt mal unterhalten

      Antwort

    • Posted by drgeldgier on 13. Juli 2009 at 5:00 pm

      Verehrte Benedicta,
      kein Anwalt oder Steuerberater mit 15 Jahren Berufserfahrung würde sich mit 2800€ netto pro Monat im Schnitt zufrieden geben. Das kann nicht Dein Ernst sein, wenn Du das als ordentlich bezeichnest. Und jetzt hast Du leider auch wieder den entscheidenden Punkt unter den Tisch fallen lassen:
      durch den Gesundheitsfonds wurde mir im aktuellen Quartal ein Umsatzrückgang von 30% bescheinigt (man bekommt das ja von der KV schriftlich). D.h. ich bin dann bei 1500 oder weniger. Deshalb gehen die Ärzte derzeit auf die Barrikaden.
      Die 2800 € kommen nur durch zusätzliche Gutachten, Konsile im Krankenhaus und Privatpatienten zustande. Allein durch die Versorgung mit Kassenpatienten, wäre ich aktuell schon in den tiefroten Zahlen. Es kann doch nicht sein, dass man sich mit dem Job, mit dem man 90% seiner Arbeitszeit zubringt (Versorgung von Kassenpatienten) nicht mehr ernähren kann. Leuchtet Dir das nicht ein?

      Antwort

      • Posted by Benedicta on 13. Juli 2009 at 6:25 pm

        Doch, das ist mein Ernst. 2800 Euro Netto – das ist das Doppelte meines Verdienstes!

        Ich bin auch Akademiker, kurz vor der Promotion und derzeit noch angestellt.
        Würde ich mich selbständig machen, hätte ich als Informatikerin zwar kaum Investitionskosten – allerdings auch mit Sicherheit kein Nettoeinkommen, das an mein derzeitiges auch nur annähernd heranreichen würde (sehe ich bei einer Freundin – die bekommt derzeit noch Ergänzung vom Arbeitsamt). Und natürlich müsste ich ebenso das ganze unternehmerische Risiko tragen – das trifft nämlich JEDEN Selbständigen.

        Auch die Umsatzeinbußen derzeit treffen jeden Selbständigen.

        Haben Sie übrigens schonmal vom Pareto-Prinzip gehört? Mit 80% des Aufwandes macht man 20% des Einkommens – und umgekehrt. Das gilt für jeden Bereich. Die 80%, die den Aufwand machen kann man aber nicht einfach streichen – denn die sorgen dafür, dass man die 20% die die Kohle reinbringen überhaupt bekommt. Und – klar – auch das gilt für jeden Selbständigen.

        Klar, Steuerberater und Anwälte verdienen mehr als Ärzte. Aber Ingenieure, Naturwissenschaftler und ganz viele andere verdienen weniger (und auch in diesen Berufsgruppen sind Selbständige dabei). Das muss man auch mal wahrnehmen.

        Klar, Ärzte verdienen nicht mehr soviel wie früher. Aber alle anderen auch nicht, und zwar egal ob angestellt oder selbständig (von verbrecherischen Managern mal abgesehen).

        Die spannende Frage wäre jetzt nur noch, wo denn bitteschön das Geld aus dem Gesundheitsfonds landet. Die Patienten zahlen immer mehr, die Ärzte bekommen immer weniger – WO ist da das Loch in der Hosentasche?

        Antwort

  7. Posted by drgeldgier on 13. Juli 2009 at 7:15 pm

    Und wieder keine Antwort darauf, dass die 2800€ Vergangenheit sind und die Realität 2009 eben anders aussieht.
    Komisch auch, dass ich dem Informatiker, der letzte Woche meinen PC installierte 139€ die Stunde zahlen durfte.

    Antwort

  8. Posted by Benedicta on 13. Juli 2009 at 11:10 pm

    Realität 2009: siehe „Umsatzeinbußen betreffen jeden Selbständigen“. Kein Alleinstellungsmerkmal für Ärzte, sorry. Der Unterschied zwischen Ärzten und normalen Menschen in diesem Bereich ist, dass Ärzte weniger verdienen – normal-Sterbliche verdienen gar nix mehr, weil sie aus betrieblichen Gründen gekündigt werden.

    Was den Informatiker betrifft: Fragen Sie nach und lassen Sie sich diesen astronomischen Wert erklären.

    Antwort

  9. @Benedicta: Diese Diskussion führt doch zu nix! Ich kann doch nicht sagen „weil sich manche Menschen immer mehr ausbeuten lassen (müssen), deswegen müssen die anderen auch ausgebeutet werden“. Wenn Du für 1400.-€ arbeitest und Deine Freundin von Harzt IV lebt, dann ist das traurig, aber doch nicht die Lösung! I

    Die richtige und wichtige Frage ist, wo fließt das Geld hin und wofür wird es ausgegeben! Und da ist es in der Medizin nicht viel anders wie in der Landwirtschaft mit den EU-Subventionen: wie jetzt bekannt wurde bekommen Großbetriebe, die die Subventionen eigentlich gar nicht bräuchten, sogar (prozentual) wesentlich mehr als Kleinbetriebe. Und die Bauer, die ständig protestieren, das sind die Kleinbetriebe. Und die Ärzte, die ständig klagen, das sind die „Kleinbetriebe“, wobei mit „Kleinbetrieb“ nicht so sehr die Unternehmensgröße gemeint ist, sondern viel mehr die unternehmerische Größe, sprich die Seriosität, Ethik, Moral: bei den Bauern die Ökologie der Landwirtschaft, bei den Ärzten die Hinwendung zum Patienten, anstatt bei den Bauern „Erzeugen auf Teufel komm raus“ was gut vermarktbar ist mit viel Kunstdünger und Pestiziden und Brüsseler Agrar-Subventionen, und bei den Ärzten „noch’n EKG und noch’n CT und noch’n Herz-Spect und ……“!

    Nur noch ein Beispiel am Rand: Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern bewegt mit ihren über 12.000 Ärzten ein Finanzvolumen von fast 30.000.000.000 (= 30 Milliarden) € pro Jahr und damit deutlich mehr, als der Weltkonzer Daimer Benz. Trotzdem bekommen die Vorsitzenden nur etwa 220.000€ /Jahr, was durchaus angemessen erscheint (was die Vorsitzenden von Daimler-Benz bekommen, such mal im Internet!

    Wenn Du Dich mit 1400 €/Monat abspeisen lässt (lassen mußt), dann frag Dich doch mal, wo die ganzen Leute herkommen denen Merzedes, BMW, Porsche etc. ihre Nobelhobel verkaufen, woher die Leute kommen, die mal schnell nach Moritz zum Schiefahren jetten und die mal ne Woche Malediven einschieben. Du und Ich gehören wohl nicht dazu! Ich als Allgemeinarzt überhole einen Industriearbeiter erst mit 62 Jahren mit meinem Lebens-Arbeitseinkommen, einen Gymnasiallehrer überhole ich überhaupt nicht (Zahlen aus dem statistischen Bundesamt)!

    Sollen wir – der Ansicht bist Du offensichtlich – unsere Gesellschaft in zwei Teile teilen: die einen -„Armen“ – die arbeiten, und die anderen – die „Reichen“ – die geerbt oder gewonnen haben, oder die betrügen? Mir steht der Sinn nicht nach Reichtum, ich habe auch keine Kinder denen ich was vererben muss! Aber ich will als Akademiker nach 35 Berufsjahren (wenn man die Ausbildungszeit nicht dazu rechnet) in einer durchaus staatstragenden Tätigkeit nicht mit einer Rente auskommen müssen, die mich zwingt, als Pflegefall beim Sozialamt vorstellig zu werden!

    Antwort

  10. Posted by drgeldgier on 14. Juli 2009 at 12:41 pm

    Sehr treffend formuliert – ist auch irgendwie seltsam, dass sich diese lange Diskussion hier als Reaktion auf einen Beitrag hin entwickelt hat, in dem ich als Privatmann über die Servicequalität der Telekom Dampf ablasse und dabei auch mit keinem Wort Bezug auf die finanzielle Situation der Ärzte genommen habe.
    Es ist scheinbar der Automatismus: wenn Ärzte jammern, dann jammern sie wieder, weil sie mehr Geld wollen!
    Ich habe als ganz simpler Telekomkunde gejammert, und nicht weil ich mehr Geld möchte, sondern einfach wieder nen funktionierenden Telefonanschluss. Ich sitz nämlich im Handyloch und wenn ich notfallmäßig was benötigen würde, wäre ich momentan einsam und verlassen. Ich könnt ja nicht mal nen Arzt rufen 😉

    Und ich schreibe auch den gesamten Blog nicht um mehr Geld zu bekommen – ich hätte nie 2008 damit begonnen, denn ich brauche keine Yacht, keine Villa, … und damals passte mein Einkommen einigermaßen, …
    Ich möchte einfach nur nicht ans finanzielle Überleben denken müssen, sondern an den Spaß am Beruf, das Wohl meiner Patienten und meine berufliche Fortbildung. Das klingt jetzt sehr pathetisch, ist aber so und da ich hier anonym schreibe kann ich das auch ehrlich so hinschreiben ohne gleich Eitelkeit vorgeworfen zu bekommen.

    Antwort

    • Posted by Benedicta on 14. Juli 2009 at 4:54 pm

      Nein, eigentlich war mein ursprüngliches Posting auch keine Reaktion auf Ihren Blog-Beitrag, sondern auf die anderen Kommentare. Es wurmt mich nämlich ganz gewaltig, wenn pauschal auf Berufsgruppen draufgehauen wird – seien es nun Lehrer, Telekomiker oder – tata – Ärzte. Das wollte ich mit einem (eigentlich ironisch gemeinten) Text etwas geraderǘcken… und dann isses mit mir durchgegangen *schäm*

      Interessant finde ich die unterschiedliche Bewertung von Einkommen – ich finde mich mit 1600 Euro Netto im Monat („doppelt“ war etwas übertrieben) nämlich ganz gut bezahlt, ich brauch eigentlich sogar eher weniger. Als ich noch zuhause lebte, hatten wir nichtmal das Doppelte für 8 Personen… (Gymnasiallehrer verdienen ja so gut ;)). Meine Kollegen jammern aber auch ständig von wegen „alle anderen verdienen viel besser“ (wers glaubt…). Mir persönlich ist es einfach wichtiger, meine Arbeit gut zu machen, als gut zu verdienen – ich finde es schade, dass Anerkennung heute nur über Geld läuft.

      Dem Posting von Landarsch kann ich so komplett zustimmen. Den Vergleich mit den Agrar-Subventionen finde ich spannend – da gibt es nämlich auch Rechenmodelle, die das ganz abschaffen wollen (was angeblich kein Problem wäre). Genau darauf läuft es ja bei Ihnen auch raus: würden ALLE Ärzte ethisch handeln (also nur verordnen, was nötig ist etc.), dann wär das Geld anscheinend da (wenn ich Sie recht verstehe) – nur weil einige maßlos überziehen müssen letztlich alle drunter leiden. Nur: wäre die Regulation dieses unethischen Verhaltens nicht eigentlich Sache der Berufsgenossenschaft?

      Ich danke Ihnen (beiden) für Ihre Bereitschaft, sich mit mir auseinanderzusetzen – es hat mir einen anderen Blickwinkel eröffnet, und auch wenn ich nicht in allen Punkten zustimme kann ich Ihre Position nun besser nachvollziehen.

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