Ulla Schmidt – der Dienstwagen und der Urlaub


Mein Beileid an alle SPD-Genossen, die noch an die Sozialdemokratie geglaubt haben. Härter hätte es sie heute nicht treffen können:

eines ihrer prominentesten Mitglieder, nämlich die amtierende Bundesgesundheits-ministerin hat im Urlaub in Spanien ihren Dienstmercedes an Räuber verloren!

Fragt sich der naive Leser, was denn der Mercedes mit der Ministerin da unten samt Chaffeur zu suchen hatte.
Die Erklärung: Frau S. hatte im Urlaub an genau einem Termin, nämlich einer „Diskussion zur Gesundheitsversorgung“ teilzunehmen (Korrektur 27.07: es waren nach neuesten Berichten 2 Termine) und da ist es doch klar, dass man da Fahrer und Dienstwagen aus Berlin kommen lässt, oder?

Selbst da hinfahren als Ministerin, wo sie doch in den letzten Wochen so damit gestresst war, die Ärzte als geldgeile Halsabschneider und korruptes Pack hinzustellen, das wäre schon unzumutbar gewesen.

Ich werde in meinem nächsten Urlaub in Italien auch  mal ein Krankenhaus besuchen und versuchen, die Reisekosten dann als Dienstreise bei der Steuer geltend zu machen. Dreimal dürft ihr dann raten, wer dann wieder mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger auf  mich zeigt und der Verdammnis preisgibt und wer dann die ausgiebige Betriebsprüfung im Haus hat. 

Ich warte ja noch auf die erste Erklärung, dass sicher ein korrupter Arzt hinter dem Diebstahl steckt. Wäre doch eine gute Gelegenheit mit dem Ärzte-Bashing weiter zu machen.

Es gibt jedoch schon erste Stimmen, die vermuten, dass dies ein Vorwand sei, um der Ministerin einen vorzeitigen „Abschiedsgrund“ zu bieten. Schließlich ist nun mittlerweile wohl auch der SPD bewußt geworden, dass es kein bessere Wahlkämpferin für die Gegenseite gibt als Ulla Schmidt.

Wählt was ihr wollt (innerhalb des demokratischen Spektrums), aber bitte nicht SPD !!! Egal, ob Ulla vor oder nach der Wahl abtritt.

 

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2 responses to this post.

  1. […] Was ist ärztliche Geldgier, las ich im Gesundheitsminister blog, den es ja eigentlich nicht gibt, spätestens seitdem Ulla Schmidt Dienstwagen hick-hack. […]

    Antwort

  2. […] ihr Kommentar damals zur Dienstwagenaffäre in Alicante (auch hier im Blog wurde […]

    Antwort

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