Ärzte zur Bundestagswahl


Wahlspot mal anders:

der Kardiospot, für alle, die glauben sie wird es nie treffen.

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2 responses to this post.

  1. Geschmacklose Angstpropaganda, aber professionell gefilmt. Dank dem Geld das die Patienten direkt oder indirekt bezahlen.

    Antwort

  2. Posted by TheMaxPatient on 25. September 2009 at 7:31 pm

    Geschmacklos ist vor allem, das die Realität den Film bereits bestätigt hat:

    Badische Zeitung, 03. Juli 2008
    Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.
    von: Markus Günther
    ²…
    Edith Rodriguez starb im Mai 2007 auf dem Fußboden des King-Krankenhauses in Los Angeles, nachdem sie 45 Minuten lang, von Mitarbeitern unbeachtet, mit dem Tod gerungen hatte. Videoaufnahmen, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurden, zeigen die Frau im Todeskampf, während eine Reinigungskraft um sie herum den Boden fegt und Krankenschwestern teilnahmslos vorbeilaufen.

    Der Skandal ist tragisch genug, doch fällt er nun auch noch zusammen mit einem ganz ähnlichen Fall: In der psychiatrischen Notaufnahme des Kings-County-Krankenhauses im New Yorker Stadtteil Brooklyn musste Esmin Green, 49, am 18. und 19. Juni beinahe 24 Stunden in einem Rollstuhl warten, ohne dass sich jemand um sie gekümmert hätte. Schließlich fiel sie aus dem Stuhl und lag für weitere 63 Minuten schmerzgekrümmt auf dem Boden. Dann starb sie. Auch in diesem Fall zeigen die Bilder einer Überwachungskamera, dass Sicherheitskräfte und Krankenschwestern keine Hilfe angeboten haben. Auch andere Patienten im Warteraum der Notaufnahme blicken in dem Video gleichgültig auf die sterbende Frau.

    „So etwas passiert viel häufiger, als die Leute denken“, sagt Michael Shapiro, der als Juraprofessor Krankenhausskandale untersucht hat. Das New Yorker Krankenhaus hat inzwischen versprochen, Patienten im Warteraum alle 15 Minuten kontrollieren zu lassen; die durchschnittliche Wartezeit soll auf zehn Stunden verkürzt werden.

    Die Zustände in vielen Notfallambulanzen in den USA sind berüchtigt. Zwar ist die medizinische Versorgung in vielen Krankenhäusern insgesamt gut, aber die Notaufnahmen sind oft überlastet. Da es in den USA etwa 47 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung gibt und die Notaufnahmen gesetzlich verpflichtet sind, Patienten mit akuten Erkrankungen auch ohne Bezahlung zu helfen, warten nicht selten Hunderte auf Hilfe.

    Beide Fälle haben Entlassungen nach sich gezogen. In New York wurden sechs Mitarbeiter gefeuert, darunter Sicherheitspersonal und Krankenschwestern. In Los Angeles entließ das Krankenhaus die Krankenschwester, die an jenem Abend für die Aufnahme von Edith Rodriguez verantwortlich war. Sie hat inzwischen gegen ihre Entlassung geklagt und ist selbst an die Öffentlichkeit gegangen: „Ich war völlig überlastet und habe Verstärkung angefordert. Es gab nichts, was ich tun konnte“, sagt Linda Ruttlen.²

    Zitat Ende.

    Hoffen wir, das sich das Gesundheitssystem in Bayern nicht in diese Richtung ändert. Sollte da ein Euro meines Geldes bei der Produktion dabei gewesen sein: ja, Schulterschluß von Ärzten und Patienten ist jetzt nötig!

    Antwort

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