Sprechstunde im Dorfgasthof (Das Zitat der Woche)


Der Vizepräsident der Bayerischen Landesärztekammer Dr. M. Kaplan hat auch schon bemerkt, dass es selbst in Bayern knapp werden könnten mit den niedergelassenen Ärzten und hat auch prompt eine ganz dolle Idee:

Zitat (05.10.09 Pressekonferenz in München):
„…Und wenn es nicht anders geht, dann muss eben im Nebenraum des Dorfgasthofs zweimal die Woche der Hausarzt Sprechstunde halten.“

 

Prost Mahlzeit !!!

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8 responses to this post.

  1. Posted by Werner on 7. Oktober 2009 at 11:04 pm

    Geil! Ich stelle mir gerade vor, wie der Gemeindebote mit der Glocke durchs Dorf läuft (kenne ich noch aus meiner Kindheit) und ruft: „Der Doktor ist da, der Doktor ist da!“

    „Die Mutter der Idioten ist immer schwanger.“

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  2. Posted by Benedicta on 8. Oktober 2009 at 12:09 am

    Ahja. Das gehört dann wohl in die Kategorie „nach 2 Maß Bier kann man noch fahren“…

    (Fragt sich nur, was eher weg ist – der Dorf-Facharzt oder der Dorfgasthof. Ich wär mir nicht sicher, auf wen ich da wetten soll.)

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  3. hat wohl noch nicht mitbekommen, der Gute, dass es nicht an Praxisräumen, sondern an Ärzten fehlt. Nur peinlich, wenn man selbst Landarzt ist! Aber im bayerischen Schwaben herscht natürlich noch kein Hausärztemangel!

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  4. Zweigpraxen (also zweite, dritte Praxisräume in Nachbarorten, wenn mehrere Orte von einem Arzt vesorgt werden, aber der Weg für die vielen alten Patienten nicht zumutbar ist) sind in Bayern durchaus erlaubt und auch üblich. Aber wenn der Arzt mit einer Praxis schon genug hat, ist es wenig hilfreich nach dem Motto zu argumentieren: „Der Tage hat 24 Stunden, und wenn die nicht reichen, hängt man halt die Nacht dran!“

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  5. *lol* das werden dann Zustände wie kurz nach dem Krieg wo nur wenige Dorfbewohner mobil waren, damals tourten aus diesem Grund die Hausärzte durch die Gemeinden und behandelten in Sporthallen-Umkleiden und Gemeindehäusern…. Letztlich ist die Idee vom Dr. K. am Thema vorbei. Begreifen denn nicht mal die Standesvertretungen was abgeht?

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    • Posted by drgeldgier on 8. Oktober 2009 at 10:32 am

      Die sogenannten Standesvertretungen (ob Ärztekammern oder Kassenärztliche Vereinigungen) sind nichts anderes als verlängerte Arme der Politik und haben wirklich rein gar nichts mit Vertretung der Ärzte zu tun. In der Öffentlichkeit wird das aber immer so dargestellt, als würden sie „uns“, also die Ärzte vertreten. Sie zertreten uns eher, als uns zu vertreten.

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  6. Tolle Idee. Ach Du Scheiße. Und wir alle applaudieren dann auch ganz begeistert, wenn einmal die Woche ein Zug in den Bahnhof einfährt, ja?

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  7. Ja.. Hermione… in Berlin freuet man sich überhaupt ein Zug zu sehen 🙂

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