Philipp Rösler neuer Gesundheitsminister


Nun ist es also raus:

Nachfolger von Ulla Schmidt wird der FDP-Politiker und Arzt Philipp Rösler, aktuell noch Wirtschaftsminister in Niedersachsen. Staatssekretär im Bundesgesundheits-ministerium wird der bisherige gesundheitspolitische Sprecher der FDP Daniel Bahr.
Während Rösler für mich noch ein unbeschriebenes Blatt ist, habe ich Bahr vor wenigen Monaten auf einer FDP-Veranstaltung persönlich kennengelernt. Ich habe in den letzten 12 Monaten, in denen ich mich allein schon aus existentiellen Gründen mit der Gesundheitspolitik dieses Landes intensiv beschäftige, keinen Politiker kennengelernt, der sich besser und intensiver in die Materie eingearbeitet hat, als Daniel Bahr.

Ich beglückwünsche beide neuen Amtsträger und wünsche ihnen, vor allem mit Blick auf das gesundheitliche Wohl der Bevölkerung dieses Landes eine glückliche Hand und gutes Gelingen.

Die Unterstützung der Basis-Ärzte – zu denen auch ich mich zähle – werden sie haben. Die „Mauschel“-Ärzte, die ihre Schäfchen in jüngster Vergangenheit durch seltsame Deals ins Trockene zu bringen suchten, werden dagegen um ihre Pfründe fürchten.

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I survived Ulla !!! Yeah

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7 responses to this post.

  1. Posted by Benedicta on 24. Oktober 2009 at 11:49 pm

    Nur mal der Neugier halber: Welche Politker (und ovn welcher Partei) HAST du denn persönlich kennengelernt?

    Antwort

    • Posted by drgeldgier on 25. Oktober 2009 at 12:42 pm

      Mir war klar, dass diese Frage kommt, hätte auch wetten können, dass sie von Dir kommt.
      Jetzt muss ich zwecks Anonymität etwas vorsichtig sein. Ich kann aber soviel sagen:

      ich habe persönlich gesehen, sprechen gehört bzw. an Diskussionen mit folgenden Personen aktiv teilgenommen:
      – Bayerns. Gesundheitsminister Söder,
      – CSU-Landesgruppenchef Dr. Peter Ramsauer,
      – die Bundestagsabgeordneten der SPD und CSU meines Wahlkreises und eines Nachbarwahlkreises
      – Dr. Maximilian Gaßner, Ministerialdirigent im Bayer. Gesundheitsministerium
      – Sepp Daxenberger
      – Fraktionsvorsitzender der Bayerischen Grünen im Landtag
      – …
      Die anderen mehr oder weniger selbst ernannten „Gesundheitsexperten“ wie Prof. Lauterbach, Ulla Schmidt, Herrn Etgeton, … und deren Aussagen kennt man ja zur Genüge aus entsprechenden TV-Sendungen.

      Antwort

      • Posted by Benedicta on 25. Oktober 2009 at 4:15 pm

        Soll heißen: den einzigen Gesundheitsexperten – außer Herrn Bahr – den du persönlich trafst, ist Bayerns Ober-Trottel-Franke Söder (normalerweise verwende ich derartige Verbalinjurien nur sehr sparsam). Na, neben DEM wirkt ja wohl jeder kompetent… (wär ich fies, würde ich sagen dass Stoiber selig ihn genau deswegen in die Politik holte… aber ich bin ja nicht fies ;)).

        Fernsehen etc. ist m.E. kein angemessener Vergleich, da wirkt jeder anders (Renate Schmidt z.B. wirkt im Fernsehen sehr positiv, beim persönlichen Treffen hat sie mich dagegen weniger überzeugt – Beckstein dagegen wirkt im Fernsehen immer wie der letzte Volldepp, soll aber im persönlichen Gespräch sehr kompetent sein (hörte ich von Menschen, die ich für glaubwürdig halte)). Im persönlichen Gespräch besteht immer die Möglichkeit, nachzufragen – die gibt es im Fernsehen nicht. Ein großer Teil der Kompetenz einer Person geht aber darauf zurück, ob jemand kompetent und sachlich auf Fragen eingehen kann und wie er mit Opposition umgeht.

        Antwort

  2. Posted by drgeldgier on 29. Oktober 2009 at 10:23 am

    @benecita:
    da muss ich Dir jetzt ausnahmsweise widersprechen – Söder hat sich in den wenigen Monaten extrem gut eingearbeitet in die Materie und weiß eigentlich genau, wo im System der Schuh drückt. Er hat sich phasenweise auch ziemlich weit hinausgelehnt mit seinen Aussagen (keine bayerischer Arzt darf Verluste haben durch die Reform, Gesundheitsfonds weg, …). Aber er wurde dann schnell von Seehofer zurückgepfiffen und hat letztlich nicht wirklich viel erreicht. Die von Söder „auferlegte“ 5%-Verlustbegrenzungsregelung ist in der Finanzierung völlig unklar.

    Antwort

    • Posted by Benedicta on 29. Oktober 2009 at 6:58 pm

      Du widersprichst dir selbst. Einerseits sagst du, er hätte sich in die Materie eingearbeitet – und im nächsten Satz erklärst du, dass er sich mit unhaltbaren Thesen aus dem Fenster lehnt und markige Sprüche klopft, die sich nicht halten lassen… so kennen wir den Herrn Söder: viel heiße Luft, nix dahinter.

      Antwort

      • Posted by drgeldgier on 29. Oktober 2009 at 7:26 pm

        Nein das ist kein Widerspruch – man kann sich doch gut einarbeiten, sogar vernünftige Lösungsvorschläge oder Maßnahmen ankündigen und diese halt schlichtweg nicht einhalten – wie Du schon sagst heisse, schwarze Luft – er wurde ja schon als „Ärzteflüsterer“ bezeichnet

        Antwort

      • Posted by Benedicta on 29. Oktober 2009 at 7:37 pm

        Ach so. In meiner Definition von „vernünftiger Lösungsvorschlag“ ist die Komponente „Umsetzbarkeit“ enthalten. Für mich besteht auch ein Unterschied zwischen „Vorschlag wird von Opposition gekippt“ und „wir behaupten das mal, schauen, ob das Volk drauf reinfällt und hinterher machen wir was ganz anderes“ (sprich, mit oder ohne Umsetzungsabsicht).

        Wenn du das anders siehst, erklärt das natürlich so einiges (u.A. warum du FDP wählst… ;))

        Antwort

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