„Schweingrippe“ oder kein Schwein kennt sich aus


Ach es ist ein Trauerspiel. 
Wie aus den Kommentaren zum letzten Artikel zu ersehen ist, kennt man sich langsam nicht mal mehr aus, wer wann welche Pandemie-Definition aufgeweicht oder verändert hat.
Meine letzte Patientin gerade eben in der Praxis ist eine MS-Patientin, die natürlich auch wissen wollte, ob ich ihr zur Impfung gegen die neue Influenza rate. Ich tat es momentan definitiv nicht, weil zu viele Fragezeichen allüberall sind und man mit Impfungen gerade bei Autoimmunerkrankungen tendentiell vorsichtig sein sollte. Die Patientin berichtete dann von einem anderen Neurologen, der vergangene Woche eine Leidensgenossen (also auch MS-Patientin) dringend dazu überreden wollte, sich gegen die „Schweinegrippe“ impfen zu lassen.

Dieses Chaos ist momentan schwer erträglich.

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