Adventskalender: das 10. Türchen: Geschenktipp


Mir scheint als hätten zwei Wochen vor Weihnachten alle Bayern eingezwickte Nerven, epileptische Anfälle, MS-Schübe, … Sorry, aber momentan komm ich aus dem Hamsterrad kaum mehr raus.

Deshalb zum Trost hier mein Buchtipp für Weihnachten:

Paolo Giordano:
„La solitudine dei primi numeri“  oder „Die Einsamkeit der Primzahlen“

Der junge Physiker Giordano (27) ergatterte mit seinem Erstlingswerk 2008 auf Anhieb den begehrtesten italienischen Literaturpreis („Premio Strega“). Nein, keine Angst, es geht nicht wirklich um mathematische Rätsel, sondern um die Einsamkeit zweier Heranwachsender, die durch traumatische Erlebnisse der frühen Kindheit zu Aussenseitern wurden.

Aktuell meine Nachtlektüre, mal auf Deutsch, dann wieder auf Italienisch, das übt !!!

Die Kollegen Chefarzt und Medizynicus mögen mir’s verzeihen, dass ich ihre Klasse-Bücher nicht empfohlen habe. Obwohl, …, jetzt hab ich es ja doch getan 😉

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7 responses to this post.

  1. Posted by Benedicta on 11. Dezember 2009 at 12:45 am

    „Nein, keine Angst, es geht nicht wirklich um mathematische Rätsel,“
    Schade – ich dachte schon, das wär ein Weihnachtsgeschenk für meinen Bruder.

    Ist das eigentlich öfter so, dass es vor Weihnachten so viele Patienten gibt? Und liegt es daran, dass die Menschen da soviel Vor-Weihnachtsstress haben, oder eher an „muss ich vor Weihnachten noch erledigen“ (also den Arztbesuch)?
    Dir auf jeden Fall gute Nerven und einen extra Lebkuchen 🙂

    (ach ja – „Außenseiter“ schreibt man mit „ß“. Auch nach neuer Rechtschreibung ;))

    Antwort

    • Posted by drgeldgier on 11. Dezember 2009 at 7:37 am

      Ich denke viele haben noch ihre alte Überweisung hinterm Ofen gefunden und andere haben Panik vor dem Fest. Statistiken hierzu kenne ich nicht und meine eigene bescheidene Erfahrung und Sicht hier als allgemeine Wahrheit darzustellen, wäre ja extrem unsachlich, nicht wahr?

      Seit dihser Rächtschreiprefohrm, weiss ich überhaupd nicht mär, wie man waß schreipt. Bißt Du da auch so ferunsicherd?

      Ich hoffe aber vor allem, dass mein Buchtipp, kein „Tippfehler“ war *lol

      Antwort

      • Posted by Benedicta on 11. Dezember 2009 at 1:14 pm

        Verunsichert? Nö. Verärgert (bei manchen Sachen, wie „Gämse“ mit „ä“ oder der neuen Schreibweise „Ketschup“ statt bisher „Ketchup“) trifft es eher 😉

        „ß/ss“ ist übrigens eine der Regeln, die in der neuen Regelung wirklich eindeutig (und simpel) sind: Nach einem kurzen Vokal steht „ss“, nach einem langen Vokal steht „ß“.
        Keine Ausnahme! (Auch das/dass lässt sich darauf zurückführen – „das“ im Sinne von „welches“ wird lang gesprochen (und außerdem mit stimmhaftem „s“), „dass“ (Konjunktion) wird kurz gesprochen (und mit stimmlosem s-Laut).)

        Lustig finde ich übrigens, dass plötzlich nach der Rechtschreibreform lauter Sachen falsch geschrieben werden, die sich gar nicht geändert haben („außen“, z.B. ;)) – mit Hinweis auf die neue Rechtschreibung… WTF?

        Antwort

    • Posted by drgeldgier on 13. Dezember 2009 at 10:41 pm

      Also für rein mathematisch Interessierte ist das Buch nicht unbedingt gedacht – wenngleich einer der Protagonisten ein Mathegenie ist.
      Vielleicht wäre für Deinen Bruder das was:

      Simon Singh: „Fermats letzter Satz – die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels“
      (erschienen im dtv-Verlag)

      Ich habe es vor fast 10 Jahren gelesen und fand es faszinierend. In mir steckt ja auch ein verhinderter Mathematiker.

      Antwort

      • Posted by Benedicta on 13. Dezember 2009 at 11:10 pm

        Da werd ich mal nach gucken, danke!
        (Ich hab den Typ – Webbs, oder so? – der Fermats letzten Satz letztlich bewiesen hat übrigens tatsächlich mal live gesehen :))

        Antwort

  2. @benedicta: … ss, wenn gerade keine ß vorhanden ist …
    @drgeldgier: Danke für Deinen Buchtipppp. Übrigens warten wir alle noch gespannt auf die Abhandlung bezüglich der Einteilung der Psycholeute …

    Antwort

    • Posted by Benedicta on 12. Dezember 2009 at 12:12 am

      Jaja, schon klar. Aber mal ehrlich – wer von uns tippt mit einer englischen Tastatur? (Und wenn – dann hätte die auch kein „ä“, „ö“ oder „ü“…)
      Falls du es nur noch nicht gefunden hast: das „ß“ ist bei einer deutschen qwertz-Tastatur über dem „ü“ und teilt sich die Taste mit dem „?“ 😉

      Antwort

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