Die demographische Katastrophe und unsere Ignoranz


Gerade eben lese ich eine Schlagzeile in der Zeitung, die ein Patient vor mir hinlegt:

„Jedes 4. Mädchen wird 100“

Ich zucke zusammen, der erste Satz der hochkommt ist:

„Und wer soll das bezahlen?“

Ein Mädchen das heute geboren wird, hat eine Lebenserwartung von 92,7 Jahren, ein Junge immerhin von 87,6 Jahren. Wie bei welt-online zu diesem Thema zu lesen ist, werden die Sozialsysteme vor immensen Problemen der Finanzierung stehen.

Und was machen wir?
Wenn eine Partei, wie die FPD, fordert, dass die Beiträge zur Krankenversicherung endlich von den Löhnen und Einkommen abgekoppelt werden, dann wird sie selbst aus „eigenen Reihen“ (v.a. der CSU) gelyncht und als asozial hingestellt!

Will es in diesem Land keiner kapieren?
Schon nächstes Jahr klafft dank Krise und erhöhter Arbeitslosigkeit und damit sinkender Zahl der Beitragszahler ein 11-Milliarden-Loch bei der Gesetzlichen Krankenversicherung. Und dennoch will keiner kapieren, dass die Finanzierung unseres Gesundheitsystems grundlegend geändert werden muss.

Diese Wahrheit ist unbequem. Da sollen doch lieber die Krankenhäuser und Ärzte mehr sparen, so wie es die Kassen fordern. Wie kaputt sollen wir uns noch sparen?
Also lieber weiterhin – frei  nach Lothar Matthäus – den Sand in den Kopf stecken.

Vision 2050
2050 wird es dann so sein, dass man als Arzt bezahlen soll, damit man einen Patienten behandeln darf. Denn auf einen arbeitenden Bürger werden dann 4-5 Rentner kommen.
Aber bloß nicht mit der unbequemen Wahrheit auf den Tisch. Könnte bei den nächsten Wahlen ja schlimm ausgehen. Also lieber die Volksverdummung fortsetzen.

Wer die Wahrheit sagt, wie Rösler, wird vom Volk davongejagt (s. FDP-Umfragen von derzeit 3%). Ich bin längst kein blind-naiver FDP-Fan mehr, im Gegenteil. Aber in diesem Punkt hat er nun mal absolut recht. Es wäre viel einfacher sich – wie damals Norber Blüm beim Rententhema – ans Rednerpult zu stellen und gebetsmühlenartig zu wiederholen: „Das Gesundheitssystem und seine Finanzierung sind sicher“ – Rösler ist zumindest hier mutig weil ehrlich und wird dies mit seiner Karriere bezahlen.

Jedes Land bekommt letztlich dann wieder die Politiker, die es verdient.

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17 responses to this post.

  1. Posted by Renter11 on 22. Juni 2010 at 12:54 pm

    „Wer die Wahrheit sagt, wie Rösler, wird vom Volk davongejagt!

    Ja, die Frage ist jedoch – was ist die Wahrheit?
    Wenn der Eifelturm umgefallen ist, dann ist es die Wahrheit!
    Geht es um die Frage warum- dann wird es jedoch schwierig!

    Natürlich gibt eine Reihe Menschen, denen es gelingt, unter Lobbyisten-Manipulationen und gesteuerten Medienfalschmeldungen – Lügen herauszufiltern und für sich die Wahrheit zu finden.
    Aber die Masse? Was ist mit denen? Was könnte da getan werden?

    Antwort

  2. Vernunftbegabt sind nur die Briten. Seit Jahrzehnten finanzieren die das System mit Steuern. Probleme haben die auch aber keine systemgefährdenden wie wir. Dadurch haben Sie die Macht die Zahl und Kosten der Medikamente zu bestimmen.
    Seehofer und sein WauWau Söder opfern die einzige Chance auf ein sinnvolles System ihrem Polit-Poker.
    Das dümmliche Geschwätz von Wettbewerb bei den Kassen ist eine Lobbyistenblase. Wettbewerb zielt auf Gewinnmaximierung. Eine Kasse könnte nur durch schnelles Frühableben der Patienten verdienen, die teure Behandlung chronisch Kranker ist der Gewinnmaximierung entgegengesetzt. Der “Kassenwettbewerb” besteht in planwirtschaftlichem Gerangel um den immer gleichen Kuchen. Und wir alle bezahlen für den Schaukampf.
    Wettbewerb kann es nur zwischen den Praxen geben. Patienten stimmen mit den Füßen ab. Aber wenn mir die Patientenzahl nicht bezahlt wird, sondern mit immer neuen Vorwänden verdientes Geld gestrichen wird, dann erlahmt jeder finanzielle Belohnungsanreiz für “Beim Patienten Beliebtsein”. Was bleibt ist unser Interesse für die Menschen. Und an diesem Nasenring werden wir immer weiter zum Karrenziehen vorgeführt.
    K.Lischka, Kreativarzt

    Antwort

    • Posted by stef on 23. Juni 2010 at 5:44 pm

      Dumm nur, dass gerade der britische NHS durch die Bank als marode Staatsmedizin gescholten wird!

      Antwort

      • Posted by stef on 23. Juni 2010 at 5:44 pm

        Wobei natürlich auch hier das mediale Trommelfeuer rein gar nichts über die Realität aussagt, wie ich nocheinmal betonen möchte.

        Antwort

  3. Posted by hajo on 22. Juni 2010 at 3:01 pm

    „2050 wird es dann so sein, dass man als Arzt bezahlen soll, damit man einen Patienten behandeln darf“
    .. so isses und man könnte zynisch (was ich ja wie die Pest hasse) sagen: sei doch froh, dass Du Arbeit hast, von Einkommen oder gar Luxus hat keiner gesprochen!
    Dein letzter Satz ist jedoch der eigentliche Kernsatz und ich würde hinzufügen: Solange das Gedächtnis des Stimmviehs nur von hier (der Stirn) bis zur Nasenspitze reicht, wird sich auch nichts ändern!

    Antwort

  4. Wenn eine Partei wie die FDP Beiträge zur Krankenversicherung endlich von den Löhnen und Einkommen abgekoppeln will, dann ist das eindeutig asoziales Verhalten!
    Natürlich. Was soll es sonst sein, wenn in einer sozialen (das darf man eben nicht überhören) Marktwirtschaft und in einem solidarisch (ihr wisst schon, das mit den starken und schwachen Schultern) organisiertem System, die Partei (man verzeihe mir das, aber es stimmt ja doch irgendwie) der Besserverdienenden vorschlägt, man solle doch die Putze das gleiche wie den Chef zahlen lassen.

    Als FDP Wähler scheint man ja grundsätzlich ein Problem mit dem Solidaritätsprinzip haben. Was egoistisch ist. Und sobald man dann auch noch wirklich viel Geld hat, ist solches Verhalten eben asozial. Gerade wenn man sieht, das Leute die richtig viel Geld verdienen (ich spreche hier sicherlich nicht von Ihrem Arztgehalt), grundsätzlich keine adäquate Arbeit dafür leisten — Ab einem bestimmten Verdienst geht es nur durch Ausbeutung.

    Um BTT zu kommen:
    Unser Sozialsysteme sind finanziell am Ende. Wir haben Krise, alle müssen bluten. Gut, machen wir. Aber alle heißt alle, liebe FDP.
    In dem Moment wo wir die Angleichung der Medi-Preise auf EU Schnitt durchziehen, Tobin-Steuer und Reichensteuer einführen, den Spitzensteuersatz anziehen, die Steuerprogression ernsthaft bekämpfen und definitiv die Hotelier Steuergeschenke (sowie alle anderen nur durch Lobbyarbeit begründeten Subventionen) zurückzunehmen — DANN können wir über Sozialabbau reden.

    Alles andere ist und bleibt asozial. Inklusive FDP.

    Passend zum Thematik (aber zum Rentesystem):

    Antwort

    • Posted by drgeldgier on 22. Juni 2010 at 4:52 pm

      Immer dieser lächerliche „Chef und Putze“ Vergleich: der Chef zahlt im Moment gar nix Herr Nagel. Denn der ist Privat-versichert. Wenn der Sozialausgleich der gesetzlichen Krankenkassen über das Steuersystem finanziert wird, dann zahlt der Chef deutlich mehr als die Reinigungskraft.

      Und nochmals. Mit dieser blöden Neiddebatte zwischen Reich und Arm lenkt man vom eigentlichen Problem der aktuellen Finanzierung des Systems ab: es werden schlichtweg die Beitragszahler fehlen und wenn man durch das Festhalten an diesem System irgendwann bei einem GKV-Beitragssatz von 25% und Lohnnebenkosten von 60% ist, dann gibt es gar keine Jobs mehr, denn die Konzerne wandern dann komplett nach Asien ab.

      Und ob es so sozial ist als Handwerker stempeln zu gehen, sich Hartz IV abzuholen, nebenher noch jede Menge schwarz hinzu zu verdienen und die Frau schwarz zum Putzen an drei verschienden Stellen zu schicken, das sei dahin gestellt.
      Da ist der leitende Angstellte, der jeden Euro seines Einkommens hoch versteuern muss und spätabends heimkommt, also gar keine Zeit zum Schwarzarbeiten hat, der Dumme.
      Das hat mit sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun.

      Antwort

      • Posted by hajo on 22. Juni 2010 at 6:01 pm

        na ja, Doc, gar so schwarz würde ich es nicht sehen wollen, denn es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass billig nicht gerade preiswert heisst
        aber die Versuchung liegt nahe
        .. und wenn man dieser einmal unterlegen ist, ist es belanglos, dass man zweiter Sieger war
        Das aber nur so nebenbei: u hast natürlich Recht: Neiddebatten sind – insbesondere in diesem Fall – absolut tödlich
        .. und da hift auch der beste Doc nichts mehr (glaub mir, ich mene das ernster als es hier aussieht)

        Antwort

      • Posted by HiJoe on 23. Juni 2010 at 4:07 pm

        Also, diese Idee der FDP, Sozialleistungen über Steuern zu finanzieren, ist doch ganz klar auch deren typische Klientelpolitik. Mitnichten werden so nämlich die Besserverdienenden angemessen an den Kosten beteiligt, das genaue Gegenteil wird von der FDP angestrebt. Mal ein paar Fakten: vom gesamten Steueraufkommen entfällt nur ein knappes 1/3 auf die Einkommenssteuer, ein weiteres 1/3 auf die Umsatzsteuer und 1/3 auf andere Steuerarten (z.B. Energiesteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, Tabaksteuer, …).

        Also gerade mal 1/3 der Steuern hängt von der persönlichen Leistungsfähigkeit (= Lohn) ab. Und genau diese Steuern plant die FPD noch zu senken („mehr netto vom brutto“). Passt genau zu der Strategie, Sozialleistungen über Steuern abzuwickeln, da das dann eine merkliche Entlastung gerade der Besserverdienenden bringen wird. (Dass Besitz (Zinsen) in Deutschland mit nur 25% besteuert wird, dass wir keine Vermögenssteuer haben und auch die Erbschaftssteuer sehr niedrig ist will ich mal nur am Rande erwähnen). Gerade die Reichen (und Besitzenden) werden also bei der Steuer sehr geschont.

        Dass die Privatversicherung, in der der Bankdirektor wirklich sehr viel weniger einzahlt als der gehobene Angestellte (weil der noch die Putzfrau mitversichern muss), ein ungerechtes System ist, hast Du ja schon selber dargestellt.

        Was spricht eigentlich gegen eine Bürgerversicherung, in der jeder Bürger gemäß seiner Leistungsfähigkeit einzahlt? Private Zusatzversicherungen kann dann ja immer noch jeder nach Belieben abschliessen. Aber nein, für ein wirklich gerechtes System ist die FDP eben nicht zu haben, da kann ich leider auch Herrn Rösler nicht loben.

        Antwort

    • Posted by dresden kocht on 22. Juni 2010 at 10:32 pm

      Es ist ja auch sozialer, wenn auf jeden Steuerzahler ein Transferleistungsempfänger kommt… Wirklich sozialer wird es in ein paar Jahren, wenn auf jeden Steuerzahler dann zwei Transferleistungsbezieher kommen.

      Antwort

  5. Naja, wir reden ja auch nicht vom Jetzt-Zustand sondern von der angedachten Entkopplung. In sofern verstehe ich Ihren Einwand nicht ganz.

    Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los das SIE hier eine Neiddebatte betreiben. Nur zwischend den falschen Fronten.

    Das Problem des Gesundheitssystem ist ja hausgemacht. Vom demografischen Wandel habe ich (86er Jahrgang) schon in der Grundschule gehört. Dummerweise haben unsere Regierungen (allen voran Kohl, im Gegensatz zu denen vieler anderer EU Staaten, das Problem lieber verschoben. Aber das Problem der explodierenden Lohnnebenkosten (mein Vater jammert da auch gerne) ist mir bewusst.
    Nur die Lösungsansätze sind verschieden. Mein Vater hat eine kleine Druckerei und arbeitet seit ich denken kann 70h die Woche und macht trotzdem keine Luftsprünge. Ich verstehe schon worauf Sie hinauswollen, auch wenn ich ihr Bsp beleidigend finde.
    Schwarzarbeit ist böse, natürlich. Aber das sind Steuerhinterziehung, Insidergeschäfte, Bestechung ähh Lobbyarbeit, Ausbeuterei und diese Bankstercasinos auch. Wenn wir anfangen hoch zu rechnen welche Bevölkerungsschichten den Fiskus mehr Geld kosten… oder besser: wer diese Gesellschaft mehr demontiert, sind mir schwarzarbeitende Putzen deutlich lieber.

    Sie suchen das Problem an der falschen Stelle. Bei 150T im Jahr und darüber sollten Sie suchen.

    Antwort

  6. Das Entkoppeln ist doch gar keines Herr Nagel. Es ist nur ein wenig schwer zu vermitteln und unser grinsender Straußenkel Seehofer nutzt das Missverständnis aus.
    Das Entkoppeln hat doch die ganzen Jahre stattgefunden, wenn der privatversicherte Gutverdiener und Beamte in dieser Solidarversicherung nullinixundüberhauptnix mitträgt. Die Privatkassen hatten ihr selektiertes gesünderes Patientenkollektiv.
    Das Röslersystem ist ein vollkommenes Rasenmähersystem. Alle, auch die fleischfressenden Pflanzen werden rasiert. Dieser steuerfinanzierte Anteil wird der Löwenanteil der Gesundheitskosten werden. Die ganzen “schlechten Risiken” der gesetzlichen Kassen werden doch bisher nicht von den Privatkassen mitgetragen. Das hört dann auf! Es könnte sein, dass dann ein Prozentpunkt mehr an Mehrwertsteuer oder Einkommensteuer ansteigt. Damit, Herr Nagel wird dann vollsolidarisch aus den Taschen der Gutverdiener das Geld geholt. Wo haben da alle ihr Problem?

    Antwort

    • Posted by drgeldgier on 22. Juni 2010 at 9:47 pm

      Leider fällt Herr Nagel auf die Medienkampagnen vom Putze-Chef-Vergleich (das depspiktierliche Wort Putze für eine Reinigungskraft entstammt nicht meiner Feder) wie halb Deutschland herein und hält verkrampft daran fest, ohne die eigentliche Diskussion um die Finanzierung zu Ende zu denken.

      Antwort

  7. Posted by mausel on 22. Juni 2010 at 10:15 pm

    Im Prinzip könnte man wirklich bei guter und sinnvoller Medizin sparen,so wie Rößler das ansatzweise vorgeschlagen hatte. Was spricht zum Beispiel dagegen, das sich die Patienten (meist BMI über 25) an einer Rundumerneuerung mit zwei Hüft- und zwei Knie- TEPs ebenso beteiligen wie an ihrem Zahnersatz. Ohne Zähne kann man verhungern, ohne zwei neue Hüften gehts auch so. Na gut, vielleicht nicht mehr Skifahren. Oder ganz beliebt: Dienstagnachmittag chiru
    gische Ambulanz: Mutter aus Problemviertel mit drei Kindern, das mittlere (ca. 5) hat sich den Daumen am Türrahmen gestoßen.
    Wann war das??
    Vor drei Tagen…
    Aha…?1?
    Und der Hausarzt???
    Hatte ich heute keine Zeit hinzugehen….
    Aber jetzt????
    Naja,mein Mann ist zum Fußball gefahren, dann hat er uns hier abgesetzt..
    Kein Witz, haben wir in abgewandelter Form bestimmt 10- 20 Mal die Woche.

    Gut finde ich auch das echauffierte Getue von Grönemeyer. Frechheit, das für Hartz IV Leute das Elterngeld… Tschuldigung, Herr Grönemeyer: DAS ELTERNGELD, NICHT das Kindergeld abgeschafft werden soll.
    Naja, klingt logisch: soll ja eine LOHNERSATZLEISTUNG sein.LOHNERSATZ setzt bei logischem Menschenverstand voraus, dass man vorher Lohn bezogen hat, also berufstätig war. Und nicht für ein Jahr zusätzliches Geld, für das man ja vorher auch keine Steuern gezahlt hat.

    Antwort

  8. Posted by katharina on 23. Juni 2010 at 7:24 am

    Ich möchte zum Thema nur einen kleinen Denkansatz beisteuern:
    Bei der KV handelt es sich doch um eine Versicherung wie jede andere auch. Und meines Wissens nachwird bei anderen Versicherungen auch nicht nach Einkommen bezahlt.

    Zudem ist es doch auch „ungerecht“, wenn die arbeitende Ehefrau brav ihren Anteil an der GKV bezahlt und sobald sie nicht arbeitet, das Gehalt des Gatten als ihres genommen wird, um den Beitrag zu erechnen, oder?

    Antwort

  9. Ich hasse diese Dummschwätzereien von wegen „Wer fordert das Solidarsystem aufgeben, ist unsozial“. Andersrum wird in Schuh draus: Mit dem Solidarsystem hat die Politik die probateste Methode gefunden, die Sozialverpflichtung des Grundgesetzes weg vom Staat (= von Allen) auf die Einzelnen (= Dummen) zu verlagern!

    In England (und allen anderen Ländern der Welt, die ein staatliches, steuerfinanziertes Gesundheitswesen haben) zahlen Alle für Alle (incl. der Unternehmen die sich mittels Lohndumping, Personal-Outsourcing durch Leiharbeiter und Verlagerung in Billiglohnländer oder Automatisierung aus ihrer Sozialen Verpflichtung gestohlen haben!). Nur in Deutschland zahlen allein die abhängig Beschäftigten für die abhängig Beschäftigten, ihre Familien, die Rentner, die Sozialhilfeempfänger u.s.w. , während die „Reichen“ sich ihrer grundgesetzlichen Verpflichtung zum Sozialstaat entzogen haben*! Aber gerade die schreien dann lauthals von „unsozial“, wenn jemand vorschlägt das zu ändern! Wenn einer dem „Volk“ erzählt „2+2 = 5 und ihr bekommt die Differenz“, das deutsche „Volk“ würde fragen „wo soll ich meine Kontonummer angeben!“

    Sicher ist die FDP nicht plötzlich zur Gutmenschenpartei mutiert. Ich denke vielmehr,dass die vielen kleinen und mittleren Unternehmer, die brav ihre Steuern und Sozialabgaben zahlen, und die Arbeitsplätze schaffen und erhalten, haben gewaltig was dagagen haben, dass sich andere aus ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung stehlen (siehe oben)! Die FDP hat sich mal (vor 40 Jahren) vom Großkapital blenden und kaufen lassen. Heute gilt das schon lange nicht mehr. Das Großkapital (siehe „Autokanzler“ Schröder, heute bei Gazprom) manipuliert heute ganz andere Parteien!

    * und das Geld leihen sie dann wieder dem Staat und kassieren Zinsen!

    Antwort

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